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Adler zu Gast in Günzburg

Der letztjährige Fünftplazierte der Bayernliga, der sich höchste Erwartungen für diese Saison auf mindestens vordere Plätze macht, hatte nach der Auftaktniederlage in Rimpar einiges vor heimischen Publikum gut zu machen. In ihrer Heimstätte hat Günzburg letzte Saison nahezu jedes Punktspiel positiv gestalten können – Nun galt es für die Regensburg Adler diesen Trend gleich zu Beginn der neuen Runde zu stoppen.

Klar war, dass die Adler keinen in der Liga zu fürchten haben und sie ihre Stärken nur aufs Parkett bringen müssen. Nach einem intensiven Aufwärmprogramm und der letzten Instruktion von Trainer Pekrul, der beteuerte, dass die Mannschaft, die weniger Fehler macht, gewinnen wird, ging es auch schon aufs Spielfeld.

Gleich zu Beginn überraschten die Adler mit ihrer neu einstudierten Variante des 7. Feldspielers, um die gefürchtete, offensive Abwehr, der Heimmannschaft, direkt vor Probleme zu stellen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Seiten. Immer wieder konnten die Adler zu klaren Torchancen kommen und diese in der Anfangsphase positiv ausnutzen. Lediglich in der Abwehr fehlte es an Stabilität, so konnte auch Günzburg, durch ihr schnelles Spiel, oftmals zum Torerfolg kommen. Bis zur 26. Minute (12-12) war es ein komplett offenes Spiel, dann jedoch kippte das Spiel zu Gunsten der Heimmannschaft, die sich mit einer drei Tore Führung in die Halbzeitpause verabschiedeten. In der Halbzeitansprache noch einmal der Apell von Pekrul, einfach das von ihm Vorgegebene umzusetzen und diszipliniert zu spielen. Doch weit gefehlt, durch selbstverschuldete Fehler lud man Günzburg zeitweise auf einen sieben Tore Vorsprung ein (24-17).

Nach deisem Rückstand konnte man mit enormen Willen und Engagement den Anschluss schaffen, doch bevor Regensburg in der Lage war den Punkt zu erreichen, mit dem man das Spiel hätte drehen können, schlichen sich die auch davor schon da gewesenen Unkonzentriertheiten ein und man gab das Momentum leider wieder an die Heimmannschaft. Letztendlich half kein Aufbäumen mehr und die Punkte blieben verdient in Günzburg (30-28).

Als positives Fazit kann man ziehen, dass sich die Adler bei einem hoch ambitionierten Gegner nicht aufgegeben haben und durchaus Chancen hatten das Spiel positiv zu bestreiten.

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