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Am Sonntagmittag startete die weibliche C-Jugend in das Abenteuer ÜBOL gegen die Mädchen aus Buckenhofen. Nachdem die Gegnerinnen vollkommen unbekannt waren, nahm das Team sich vor, aggressiv und entschlossen zu verteidigen um den Gegnerinnen sofort klar zu machen, dass es hier und heute keine Geschenke gibt. Im Angriff wollten wir druckvoll und konzentriert beginnen und einen ruhigen Spielaufbau mit langem Ballbesitz erreichen, da wir wieder einmal nur mit einer Auswechselspielerin auskommen mussten.

Es ist sehr schade und äußerst unglücklich für das gesamte Mannschaftsgefüge, wenn die Saison beginnt und die Spielerinnen wegen familiärer Unternehmungen nicht zu den Punktspielen kommen können. Nichts desto trotz wollten wir heute allen beweisen, dass wir zu recht in dieser Spielklasse stehen und gingen entsprechend mit 1:0 durch Sofie in Führung. In den ersten 15 Spielminuten war allerdings klar zu erkennen, dass wir lange nicht trainiert und gespielt hatten und dadurch unsre ganzen Aktionen etwas unsicher und verhalten waren. Bis zur 19. Minute fanden wir nicht wirklich unseren Rhythmus und dementsprechend lautete der Spielstand 7:7. Als in unsere Offensive mehr Dynamik kam und wir uns mehr ohne Ball bewegten, bekam die Abwehrreihe unserer Gäste zunehmend Probleme mit unseren Angriffsaktionen und bis zum Halbzeitpfiff des Schiedsrichters lagen wir bereits mit 10:7 in Führung.

In der Pausenansprache war die Vorgabe deshalb auch, diese Bewegung ohne Ball zu verstärken und zusätzlich den Ball schnell laufen zu lassen, außerdem in der Abwehr die Kooperation untereinander zu verbessern und mit mehr Beinarbeit zu agieren. Diese taktischen Mittel wurden nach Wiederanpfiff 1:1 umgesetzt und tatsächlich gelang ein sehenswerter Zwischenspurt und in der 40. Spielminute staunten nicht nur unsere Kontrahentinnen über unseren 11-Tore-Vorsprung beim Stand von 19:8. In der zweiten Spielhälfte war unser Spielkonzept schon wieder ansatzweise zu erkennen und unsere Torfrau Marlene half uns zusätzlich, durch ihre Glanzparaden, diesen klaren Vorsprung heraus zu spielen. Von den vier Gästetreffern der zweiten Halbzeit wurden drei Tore durch Sieben-Meter-Strafwürfe und lediglich ein Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine deutliche Leistungssteigerung während der zweiten 25 Spielminuten machten den klaren 21:11 Sieg letztendlich möglich.

Spielerinnen: Marlene Hof (Tor), Selina Eichenseer (1), Laura Rothfuss (3), Sofie Hastreiter (7/1), Lena Weber (1), Tabea Sorg, Felizitas Hastreiter (2), Stella Rrokja (7/1);